Vortrag: Das Leben im Boden – warum etwas, das wir nicht sehen können, dennoch unser Schicksal bestimmt
27. März / 18:00 - 19:30

Vortrag und praktische Demonstration mit dem Mikroskop
Warum ist mancher Boden fruchtbarer als ein anderer und warum gibt es Wüsten? Es ist für uns selbstverständlich, dass wir auf jeder freien Fläche, die weder Wasser, Eis noch nackter Fels ist, Erdboden vorfinden. In der geologischen Geschichte des Planeten Erde war das aber nicht immer so. Es sind Mikroorganismen, die unbelebte Mineralien über viele Jahre hinweg in belebte Erde verwandelten und das noch immer tun. Ohne diese mikrobielle Aktivität wird aus Erde wieder unbelebter und unfruchtbarer Sand und Ton! Welche Mikroorganismen mit der Bodenbildung beschäftigt sind und warum sie das tun, wird im Vortrag zuerst erklärt und dann an einigen praktischen Beispielen mit Blick durchs Mikroskop gezeigt.
Selbst mitgebrachte Bodenproben können von der Vortragenden mikroskopiert werden – aus zeitlichen Gründen ist die Anzahl auf maximal 8 begrenzt.
Ines Fritz forschte und lehrte von 1995 bis 2025 an der Universität für Bodenkultur im Bereich Umweltmikrobiologie mit den Spezialgebieten Mikrobielle Bodenökologie, Mikroplastik im Boden und Umweltbiotechnologie. Sie hat 99 wissenschaftliche Publikationen und rund 170 Fachvorträge sowie mehrere Auftritte in Radio und Fernsehen aufzuweisen.
