Öffnungszeiten

18. März bis 30. Dezember
Mo bis Fr 9 - 17 Uhr
Sa, So und Feiertag 10 - 17 Uhr

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Das Museumsgebäude

 

Das Museumsgebäude wurde in den Jahren 1901 bis 1902 errichtet. Die Pläne stammen vom Wiener Architekten Richard Jordan (6.3.1847 – 7.2.1922). Es wurde am 12.10.1902 eröffnet.

 

 

 

Das Lichtspielhaus

 

Als Depotraum dient das ehemalige Lichtspielhaus. Es wurde nach den Plänen von Clemens Holzmeister in den Jahren 1914 bis 1917 errichtet. Es ist das zweite realisierte Projekt des berühmten Meisterarchitekten und das erste als Kino konzipierte Bauwerk in Niederösterreich. Das Haus konnte 1986 von der Krahuletz – Gesellschaft unter Verwendung einer Erbschaft angekauft und unter Denkmalschutz gestellt werden. Damit erhielt die Krahuletz – Gesellschaft die Bausubstanz im Originalzustand und bewahrte das Gebäude vor einem schon geplanten Umbau in einen Supermarkt .

 

Lesen Sie hier: G. Dafert, Die Geschichte des Kinos in Eggenburg, Von den Anfängen bis zum Clemens Holzmeister-Bau, Das Waldviertel 67/2, 2018, 235-261

Dafert_Zur_Geschichte_des_Kinos_in_Eggenburg.pdf

 

Die Möbelfabrik

 

Das ehemalige Fabrikareal wird von der Stadtgemeinde Eggenburg der Krahuletz – Gesellschaft dankenswerterweise überlassen und vom Museum seit 2015 als zweites Depot genutzt. 1879 baute hier Josef Wimmer, der damalige Bürgermeister (1873 – 1882) von Eggenburg, ein Wohnhaus. 1893 erwarb es Anton Degen und errichtete am Grundstück eine Feigenkaffeefabrik. Ab 1919 beherbergte der Gebäudekomplex die "MÖFA", die Möbelfabrik der Familie Altbach. 1938 wurde Dr. Eduard Altbach als Jude zusammen mit seiner Familie vertrieben. Nach dem Weltkrieg erfolgte die Restitution der Fabrik an die Familie, die sie jedoch in den 1950er-Jahren verkaufte. Im Eigentum der Stadtgemeinde Eggenburg hatte es verschiedene Nutzungen, unter anderem als Motorradmuseum von 1980 bis 2008.